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Kündigungsfristen Informationen und Wissen

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Kündigungsfristen betreffen:
  •     Arbeitsverträge
  •     Nebeneinkommen
  •     Fitnessstudio
  •     Mietverträge
  •     Pachtverträge
  •     Lebensversicherungen
  •     Abonnements
  •     Bank-Konten
  •     Darlehen, Anleihen, Kredite
Information zur Kündigung

Mit der Einhaltung von Kündigungsfristen ist man in vielen Lebenslagen konfrontiert, um rechtliche Nachteile zu vermeiden muss man über die mögliche Frist einer Kündigung unterichtet sein.

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Wissenswertes rund um die Kündigungsfrist bei Vodafone Nutzer von Mobilfunkverträgen bei Vodafone kündigen aus unterschiedlichen Gründen ihr bestehendes Vertragsverhältnis....

Kündigungsfristen

Kündigungsfristen betreffen alle Lebensbereiche

Kündigungsfrist einhalten?Hier finden Sie die verständliche Übersicht über die wichtigsten Kündigungsfristen im Arbeitsrecht, im Miet- und Wohnrecht, bei Kaufverträgen und in anderen wichtigen Verträgen. Nutzen Sie Ihren Wissens-Vorteil zu Kündigungfristen.

Form der Kündigung

Das deutsche Gesetz schreibt für eine Kündigung eine festgelegte Form vor. Im § 125 BGB ist verankert das eine Kündigung die nicht der vorgeschriebenen Form entspricht als nichtig gilt. Dies gilt besonders für das Arbeitsverhältniss (§ 623 BGB), sowie auch für die Beendigung des Mietverhältnisses (§ 568 BGB).

Kündigungsfristen sind gesetzlich geregelt und bindend, Sie gelten für alle Kündigungen bei dem der Vertrag als Dauerschuldverhältniss gilt.
Die wichtigsten Verträge sind:

  • Arbeitsverträge
  • Nebeneinkommen
  • Mietverträge
  • Pachtverträge
  • Lebensversicherungen
  • Abonnements
  • Darlehen, Anleihen, Kredite

Wir informieren Sie hier zu den gesetzlichen Kündigungsfristen und vielen weiteren Themen rund um Kündigungen, Verträge und Rechtsgrundlagen.

Kündigungfrist und Kündigung?

 

Die Kündigungsfrist ist die vertraglich vereinbarte Zeit zwischen der Zustellung einer Kündigungund der endgültigen rechtswirksamen Beendigung eines Vertrages. Als Kündigung bezeichnet man eine einseitige Beendigung eines Schuldverhältnisses durch eine rechtliche Willenserklärung die auf einen bestimmten Zeitpunkt ausgerichtet ist.

Das heist eine Vertragspartei beantragt freien Willens die Beendigung eines mit einer anderen Partei geschlossenen Vertragsverhältnisses. Dies kann in den Bereichen Mieteverhältniss und Arbeitsverhältniss zutreffen.Wichtig ist, das eine Kündigung nur dann erklärt werden kann, wenn es vertraglich zu einem Dauerschuld-verhältnis kommt. Ein Dauerschuldverhältnis besteht dann wenn es im Vertrag zu einem Leistungsaustausch kommt. Bekannte Dauerschuldverhältnisse sind der Mietvertrag, der Arbeitsvertrag oder ein Kredit- oder Darlehensvertrag. Solche Verträge sind von Dauer und können gekündigt werden. Kaufverträge sind kurzfristig und können nicht gekündigt werden.

 

Wann wirken Kündigungsfristen

Um eine Kündigung rechtswirksam werden zu lassen bedarf es derEinhaltung einer der jeweils geltende Frist. Die Kündigungsfristen sind abhängig von der Art des Vertrages und individuell gesetzlich bestimmt. Warum gibt es Kündigungsfristen? Die vereinbarten Fristen zur Kündigung eines Vetrages ermöglichen es den Vertragspartnern im Falle einer Kündigung den Vertrag ohne Nachteile für eine der beide Parteien zu beenden und keine Benachteiligung entstehen zu lassen.

Kündigungsfristen regeln den Zeitpunkt der Beendigung des Vertrages durch einen der beiden Vertragspartner rechtswirksam.Kündigungsfrist einhalten?Durch die gesetzlich geregelten Kündigungsfristen wissen beide Vertragsparteien wann eine Kündigung eingereicht werden muss und ab welchem Zeitpunkt die Kündigung rechtskräftig wirksam ist.

Dadurch wird ein Zeitdruck vermieden und der im Vetrag verbleibende Partner kann sich in der Zeit der Kündigungsfrist einen anderen Vertragspartner suchen. Kündigungsfristen sind in jedem Vertrag verankert, Sie gelten bei Mietverträgen, Pachtverträgen, Arbeitsverträgen, Kaufverträgen und allen anderen vertraglich geregelten Vereinbarungen.

Kündigungsfristen Arbeitsvertrag

Zu den Kündigungsfristen bei Beendigung eines Arbeitsvertrages gelten die gestzlichen Regelungen des § 622 BGB.

Der § 622 BGB dient zur Ermittlung der Kündigungsfrist des Arbeitsverhältnisses eines Arbeiternehmers und eines eines Arbeiters. Er besagt das bei einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer grundsätlich eine eine Frist von 4 Wochen zum 15. des Monats oder zum Ende eines Monats eingehalten werden muss.

Kündigung durch Arbeitgeber

Fristenlauf bei Kündigungen

Der Beginn einer Kündigungsfrist ist das Eintreffen, bzw. der Eingang der Kündigungserklärung durch deren schriftliche Zustellung beim Arbeitnehmer. Dadurch beginnt die Kündigungsfrist, fachlich spricht man vom Fristenlauf, das heist die Frist wird in den Lauf gesetzt. Der Tag der Zustellung wird noch nicht zur Frist gezählt, dies ist in § 187 Abs. 1 BGB verankert.

Grundsätzliche Kündigungsfrist

Bei einer Kündigung des Arbeitsverhälniss durch den Arbeitgeber gilt eine Grundkündigungsfrist § 622 Abs. 1 BGB, diese beträgt 4 Wochen. Wenn die Kündigung zum jeweiligen Monatsende durchgeführt werden soll ergeben sich durch die gesetzliche Kündigungsfrist festgelegt Kündigungstermine:

Kündigungsfrist nach Betriebszugehörigkeit

Die Kündigungstermine werden durch die Dauer des Arbeitsverhältnisses bestimmt, Zeiten vor dem 25. Lebensjahr werden dabei nicht mit eingerechnet. Daraus ergebenen sich folgende Kündigungsfristen:

  • Ist der Arbeitnehmer 2 Jahre beschäftigt; die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat zum Ende des Kalendermonats
  • besteht eine Arbeitsverhältnis 5 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate zum Ende des Kalendermonats
  • besteht eine Arbeitsverhältnis 8 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Ende des Kalendermonats
  • besteht ein Arbeitsverhältnis 10 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 4 Monate zum Ende des Kalendermonats
  • besteht das Arbeitsverhältnis 12 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 5 Monate zum Ende des Kalendermonats
  • besteht das Arbeitsverhältnis 15 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate zum Ende des Kalendermonats
  • besteht das Arbeitsverhältnis 20 Jahre; die Kündigungsfrist beträgt 7 Monate zum Ende des Kalendermonats

Einzelvertragliche Sonderregelungen der Kündigungsfrist

Aushilfen: Es können kürzere Kündigungsfristen vereinbart werden. Dies gilt wenn der Arbeitnehmer nur vorübergehenden als Aushilfe eingestellt worden ist. Wenn das Arbeitsverhältniss jedoch länger wie drei Monaten anhält, gelten die Grundkündigungsfristen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Trotz gewissenhafter Informationen bilden die hier veröffentlichten Beiträge keine Rechtsgrundlage und können im Einzelfall nicht zutreffen. Autor: Redaktion : Erstellt am: 02.07.2011 Aktualisierung: 08.07.2013